Die Enstehungsgeschichte
– wie alles begann


Der Händler, Dane, und der Design-Stundent, Raphael, bei einem Treffen während der Abschlussarbeit an der Design Fakultät in Bozen

Eines Tages, zu Beginn seines letzten Semesters an der Freien Universität Bozen, geht ein junger Student Richtung Obstmarkt, ins Zentrum Bozens, auf der Suche nach einem frischen Mittagessen.

Auf seinem Weg kommt er mit einem Straßenhändler aus dem Senegal ins Gespräch, der im schlussendlich gerne eine Sonnebrille verkaufe würde. – Es war jedoch bewölkt.
Also beginnen die beiden stattdessen ein Gespräch über den Straßenverkauf im Allgemeinen. Dabei fällt dem Studenten etwas eigentlich Banales auf. Nämlich, dass all die Straßenhändler im Zentrum Bozens im Endeffekt nichts geringeres sind als kleine selbstständige Geschäftsleute, die eben (leider) nur eine sehr begrenzte Auswahl an Produkten mit sich führen.

Am folgenden Tag trifft sich der Design-Student mit dem Chef einer kleinen lokalen Sozialgenossenschaft, die sich mit dem Up–cycling von Stoffen und alten Möbeln beschäfftigt, um ehrenamtlich beim Aufbau einer neuen Website zu helfen.
Während des Gesprächs über Wege der lokalen Vermarktung und mögliche Werbemaßnahmen fällt ihm auf wie schwierig es für eine noch kleine Initiative mit begrenztem Buget ist auch nur auf lokaler Ebene bekannt zu werden.

Da sind also zwei Personen mit zwei erst einmal unterschiedlichen Problemen. – Der eine findet lokal keine wirklich hochwertigen Produkte für den Straßenverkauft und dem anderen fehlt die Bekanntheit seine Produkte lokal zu vermarkten.

Diese beiden eigentlich unzusammenhängenden Begegnungen führten schließlich zum 'BINGO-Moment', bei dem 1+1 auf einmal richtigerweiße 3 macht. Denn durch eine Zusammenarbeit ensteht für beide ein geteilter Mehrwert und nebenbei auch noch ein positiver Impuls für das Straßenleben in Bozen.

An diesem Tag wurde die Idee für NU_VOLANTE geboren.

Jetzt, fast ein Jahr später, haben es die beiden, der Design-Student und der Sozialunternehmer endlich geschafft, die mittlerweile gereifte Idee, in Form eines ersten Pilotprojektes einen Schritt weiter Richtung Bozner Straßen zu führen.